In Zahlen
83%
Erste Begegnung

der Teilnehmenden besuchten zum ersten Mal einen Workshop zu Themen wie Vielfalt, Identität oder Inklusion

61%
Mehr erfahren wollen

hatten danach Lust, mehr über Diversität zu lernen, auch diejenigen, die am Anfang eher unsicher waren

Daten aus dem Play, Reflect, Act! Erasmus+ Projekt, unserem transnationalen Workshop-Programm für 13 bis 18-Jährige.

Wo wir arbeiten
Zwei Städte.
Ein Ansatz.

Unsere Workshops finden in Berlin und Istanbul statt, zwei Städte, zwei Kontexte, aber dieselben Spiele und dieselbe Haltung: Wir holen junge Menschen dort ab, wo sie gerade stehen.

🇩🇪
Berlin, Deutschland

Wir arbeiten in verschiedenen Berliner Kiezen, von Schulen und Jugendzentren in Neukölln und Kreuzberg bis zu unserem Studio in der Oranienstraße. Die Teilnehmenden reichen von Jugendlichen aus alternativen Schulformen bis zu jungen Menschen, die sich mit diesen Themen zum ersten Mal beschäftigen.

Oranienstraße Studio Meko Neukölln Schools & youth centres
🇹🇷
Istanbul, Türkei

In Istanbul laufen die Workshops gemeinsam mit Learning Designs in ihrem Büro in Beyoğlu. Für viele Jugendliche waren das die ersten strukturierten Gespräche über Themen wie Geschlechtsidentität, Sexualität oder Behinderung, in einem Umfeld, in dem solche Themen öffentlich oft schwer anzusprechen sind.

Öğrenme Tasarımları Beyoğlu Erasmus+ Partnerschaft
Was wir herausgefunden haben
Erkenntnisse aus dem Play, Reflect, Act! Bericht.

Basierend auf Vorher-Nachher-Befragungen, Interviews und Fokusgruppen im Projektzyklus 2024 bis 2025.

Mehr Neugier und echtes Interesse

Viele beschrieben die Workshops als ganz anders als Schule: persönlicher, relevanter, lebendiger. Selbst diejenigen, die am Anfang skeptisch gegenüber dem Spieleformat waren, hatten am Ende Spaß am kreativen Prozess.

Neue Perspektiven auf Vielfalt

Für viele waren die Inhalte komplett neu, von Behinderung als soziales Modell bis zu verschiedenen Geschlechtsidentitäten. Die Gespräche untereinander führten zu Peer-Learning, das weit über das hinausging, was wir geplant hatten.

Mehr Mut, die eigene Meinung zu sagen

Die Mischung aus Spiel und moderiertem Gespräch schuf einen sicheren Raum. Mehrere Teilnehmende sagten, dass sie sonst selten offen sprechen, hier aber das Gefühl hatten, dass es geht.

Spiele als Türöffner

Der Einstieg über Spielcharaktere funktionierte durchgehend gut, besonders bei Leila's Play, das als zugänglich und sicher wahrgenommen wurde. Die narrative Distanz machte schwierige Themen leichter besprechbar.

Kreative Skills neben sozialen

In den Game Jam Workshops entwickelten die Jugendlichen Teamarbeit, Storytelling und erste Programmierkenntnisse, während sie gleichzeitig soziale Themen erkundeten. Ein eigenes Spiel zu einem Thema zu entwickeln, das ihnen wichtig ist, wurde als herausfordernd, aber richtig bedeutungsvoll beschrieben.

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Kontext macht einen Unterschied

Die Reaktionen in Berlin und Istanbul unterschieden sich deutlich: In Berlin kannten viele Jugendliche die Themen schon. In Istanbul war vieles komplett neu und brauchte mehr Zeit für Vertrauen und Ankommen.

Stimmen aus den Workshops
Was Teilnehmende sagten.
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Es hat richtig Spaß gemacht, zusammen auf dem Sofa zu spielen und ich hab sogar was über Coding gelernt.

Teilnehmende*r, Berlin
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Mir wurde klar, wie viele verschiedene Menschen es gibt. Die Welt ist groß und vielfältig.

Teilnehmende*r
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Am Anfang waren alle ein bisschen distanziert, aber nach dem ersten Spiel war die Stimmung total warm. Der Raum hat auch geholfen, gemütlich und einladend.

Teilnehmende*r
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Mein eigenes Spiel zu designen klang wie ein Traum, den ich nie erreichen könnte.

Game Jam Teilnehmende*r
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Unsere Moderatorin war super warm und zugänglich. Ich öffne mich sonst nicht so schnell, aber hier ging es.

Teilnehmende*r
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Ich dachte, es wäre zu simpel oder zu technisch, aber am Ende hat mir sogar das Spaß gemacht, was mich eigentlich nicht interessiert hätte.

Teilnehmende*r
Anerkennung
Ausgezeichnet europaweit.

Unsere Spiele wurden europaweit ausgezeichnet, in der Games-Branche, der Kinder- und Jugendmedienwelt und der politischen Bildung.

Sibel's Journey 2021–2024
Gaming Ohne Grenzen Award
Gewinner · gamescom 2023
Big Impact: Diversity Award
Gewinner · gamescom latam 2024
Goldener Spatz Media Sponsorship
Gewinner · 2023
Games for Change, Best in Civics
Nominiert · 2024
Big Impact: Best Mobile Game
Finalist · 2024
GEE Learning Game Award
Finalist · 2023
Goldener Spatz, German Children's Media Festival
Nomination · 2023
TOMMI Children's Software Award
Nomination · 2022
Laika 2019–2020
Comenius EduMedia Award
Gewinner · 2019
Pädagogischer Medienpreis
Gewinner · 2019
Deutscher Computerspielpreis, Best Children's Game
Gewinner · 2020
TOMMI, Best Children's Game
Nomination · 2019
Goldener Spatz, Digital Narrative
Nomination · 2020
Geförderte Projekte
Unsere Arbeit ist öffentlich gefördert.

Alle unsere Spiele und Programme wurden öffentlich gefördert, so bleiben unsere Games kostenlos und unsere Workshops zugänglich.

Spielentwicklung
Sibel's Journey
Medienboard Berlin-Brandenburg Crowdfunding Campus TAPV Food for Thought

Ein narratives Spiel über Gender, Sexualität, Consent und Identität für junge Menschen ab 11 Jahren. Kofinanziert durch Medienboard Berlin-Brandenburg und die Türkische Familien-Gesundheits- und Planungsstiftung (TAPV) mit Crowdfunding-Unterstützung. Eines der ersten Spiele dieser Art in Deutschland, jetzt auf Deutsch, Englisch und Türkisch verfügbar.

Spielentwicklung
Leila's Play
Medienboard Berlin-Brandenburg BMWi Food for Thought

Ein Detektivabenteuer über Behinderung, Barrierefreiheit sowie neuro- und körperliche Diversität. Kofinanziert durch Medienboard Berlin-Brandenburg und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi). Derzeit in Entwicklung, geplante Veröffentlichung für PC, Mac, Tablet und Konsole.

Erasmus+ KA210-YOU · 2024–2025
Play, Reflect, Act!
Playground Berlin JFSB

A transnational Erasmus+ Small Scale Partnership between Food for Thought (Germany) and Learning Designs (Turkey). Workshops ran in Berlin and Istanbul with young people aged 13–18, combining Sibel's Journey, Leila's Play, and a Game Jam. Produced a published Impact Report and Workshop Guidelines.

Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung
Gemeinsame Gestaltung von Computerspielen und Charakteren
Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

A cultural education project funded by the Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung (Projekt-Nr. 37133-261), bringing young people into the game design process. Participants co-create characters and game concepts, exploring social themes through storytelling and design, with professional game designers as mentors.

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